Liebeserklärung an uns selbst!

Eigenliebe ist der Beginn einer lebenslangen Leidenschaft.

Für mich ist das Zitat von Oscar Wilde eine wohlwollende Aufforderung, die Beziehung zu uns selbst als Romanze zu betrachten. Im Alltag erleben wir diese meist als “Sachliche Romanze” im Sinne Erich Kästners. Wir sind selten im Kontakt mit unseren Bedürfnissen und unseren Gefühlen. Das können wir ändern, indem wir schreiben. Ätherische Öle helfen uns dabei, unsere Kreativität zu entfalten und Körper und Geist in Einklang zu bringen.

„Sei gut zu Dir“, flüstert beispielsweise die Rose. Die “Königin der Düfte” ermunterte gestern Abend rund 25 Unternehmerinnen, Freiberuflerinnen und Künstlerinnen, sich – riechend, schreibend, fühlend – dem Thema Selbstliebe zu widmen. Die Unternehmerinnen Initiative Herford hatte mich als Referentin eingeladen. Das wunderschöne Café im Feld in Bünde wurde zur heimeligen Schreibwerkstatt.

Von der Französischen Rose inspiriert 

Die Rose de France war unsere Begleiterin, Impulsgeberin und am Ende des Abends eine Vertraute. Wie alle ätherischen Öle fördert auch sie unsere Kreativität auf ihre einzigartige Weise! Jeder „Duft“ hat eine eigene (Heil)Wirkung und ein Thema. Über unsere Geruchsorgane gelangen die Duftmoleküle direkt in das Limbische System, die Gefühlsregion unseres Gehirns. Hier wirken sie unmittelbar, beeinflussen unsere Stimmung, wecken Erinnerungen und inspirieren uns. Bilder und Geschichten fließen buchstäblich aus der Feder.

Ein Duft für Liebende

Und so erzählt die Legende von der Entdeckung des Rosenöls im alten Persien: Anlässlich der Hochzeit zwischen dem Kaiser und seiner Prinzessin wurden die Wassergräben um den Palast herum mit Rosenblüten gefüllt. Durch die Wärme der Mittagssonne wurde das Wasser erhitzt. So kam es zu einer Destillation der Blüten – das Rosenwasser entstand. Rosenwasser (Rosenhydrolat) ist kostbar und wird aufgrund seiner hautpflegenden Wirkung in der Kosmetikindustrie verwendet. Bis heute wird das ätherische Öl der Rose durch Wasserdampfdestillation der Blütenblätter gewonnen. Es ist extrem kostbar:  Man benötigt 100 kg Rosenblätter, um 20 bis 30 g ätherisches Öl zu gewinnen. Ein preisgünstiges Rosenöl ist ganz sicher nicht echt.

Die sanfte Französische Rose von Senti ist meine Lieblingsrose. Ihr Duft kommt bei vielen Menschen sehr gut an. Daher habe ich sie für das Schreiben in einer Gruppe gewählt. Andere, kräftigere oder Duft intensivere Rosen würde ich eher im Einzelfall vorschlagen.

Für jede Rosenart gilt:  

  • Sie besänftigt unseren Geist,
  • schenkt uns Geduld,
  • macht uns empfänglich für die Liebe und
  • öffnet unsere Sinne für Schönheit und die Freuden des Lebens.

Auf der körperlichen Ebene ist die Rose ein wunderbares Öle für die Hautpflege (vor allem auch das Hydrolat) und Wundpflege.

Bezugsquelle: Die ‚Rose de France’ gibt es ausschließlich bei der Firma Senti. Sie ist eine 50:50 Mischung der teuersten und feinsten Rose der Welt, der rosa centifolia und der edlen Rosengeranien-Züchtung (pelargonium rosaeodora). Kontakt: www.senti-berlin.de

Weitere Termine für Workshops

Weitere Informationen über Workshops und Einzelberatung: Gabriele Rejschek-Wehmeyer, Telefon 05223 / 188 379, info@schreibselig.de; www.schreibselig.de

Foto: Ute Adam 

Ein Kommentar

  1. Carolin Wiemer

    Das war eine wirklich schöne Veranstaltung, die ich in der Form noch nicht kannte. Mir war gar nicht klar, dass ätherische Öle eine solche Heilkraft besitzen. Die Idee, diese mit dem Schreiben zu verbinden, finde ich klasse! Toll waren die Schreibübungen, irgendwie hat jede Teilnehmerin das Gefühl bekommen, etwas wertvolles aufs Papier zu bringen.

    Interessant fand ich auch die Rose als Methapher für Unternehmerinnen. Super Tipp, zu überlegen, ob man gerade auf dem richtigen Nährboden steht und/oder es auch mal an der Zeit ist, Dornen zu zeigen.

    Es wäre klasse, wenn weitere Workshop-Termine nach dem am 18. April hier bekannt gegeben würden!

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